Erweiterung als wichtiges Signal für die Region
CDU Westerwald besucht Outletcenter Montabaur
Montabaur. Die Entwicklung des Outlet Centers Montabaur und die geplante Erweiterung standen im Mittelpunkt eines Besuchs der CDU Westerwald in Montabaur. Geschäftsführer Philipp Dommermuth erläuterte den Christdemokraten die Geschichte des Standorts, den bisherigen Planungsprozess und den aktuellen Stand des Vorhabens.![]()
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickle sich das Outlet wirtschaftlich sehr gut, berichtete Dommermuth. Mit der Erweiterung soll die Verkaufsfläche auf insgesamt 19.800 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden. Die Zahl der Geschäfte könne von derzeit rund 60 auf bis zu 120 steigen. Damit soll das Outlet Montabaur künftig zu den größten Outlet Centern Deutschlands gehören. Nach Angaben Dommermuths sollen durch die Erweiterung zudem mehr als 600 neue Arbeitsplätze entstehen, sodass künftig über 1.200 Menschen im Outlet beschäftigt sein werden.
In einem offenen und vertrauensvollen Austausch schilderte Dommermuth, welche Hürden auf dem Weg zur Baugenehmigung bereits überwunden wurden und welche Herausforderungen weiterhin bestehen. Er zeigte sich optimistisch, am Ziel einer Eröffnung der Erweiterung im Jahr 2028 festhalten zu können. Gleichzeitig richtete er einen deutlichen Appell an die Politik, bürokratische Hürden abzubauen, die der weiteren Entwicklung immer wieder im Weg stehen.
An dem Besuch nahmen der Europaabgeordnete Ralf Seekatz, die Bildungsstaats-sekretärin und CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß sowie Vertreterinnen und Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion und örtliche CDU-Mitglieder teil. „Heute haben Vertreter aller kommunalen Ebenen die Chance genutzt, sich aus erster Hand informieren zu lassen“, betonte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Dr. Stephan Krempel die Bedeutung des Besuches und betont weiter: „Die Chancen und Risken einer solchen Erweiterung werden natürlich im gesamten Westerwald diskutiert, das betrifft nicht nur die Region Montabaur. Gemäß unserer Maxime – erst zuhören und miteinander reden und erst dann entscheiden – ist ein solches Gespräch unverzichtbar als Grundlage aller weiteren Entscheidungen“
Susanne Görg, die in ihrer Funktion als Fraktionsgeschäftsführerin der CDU-Kreistagsfraktion den Termin organisiert hatte, bedankte sich bei Philipp Dommermuth für die Einblicke und sein unternehmerisches Engagement. „Seine Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort Montabaur und zum Westerwald. Die Erweiterung stärkt die regionale Wirtschaftskraft und schafft zusätzliche Arbeitsplätze“, betonte Görg.